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... und immer wenn die Sonne scheint:

Heuschnupfen- und Allergiegefahr


Ursache einer Allergie ist eine übersteigerte Reaktion des körpereigenen Immunsystems, das sich irrtümlich gegen eigentlich harmlose Stoffe wie z. B. Blütenpollen wehrt. Zur Bekämpfung dieser Eindringlinge schüttet das Immunsystem in übertriebenem Maß Abwehrstoffe aus. Gleichzeitig wird Histamin freigesetzt, welches dann die typischen allergischen Reaktionen auslöst.


Langzeitgefahr:

Im Lauf der Zeit kann sich unbehandelt aus einem Heuschnupfen ein allergisches Asthma entwickeln, das sich durch Hustenanfälle und anfallsweise Atembeschwerden bis hin zu schwerer Atemnot äußert. Eine konsequente Behandlung des Heuschnupfens von Anfang an ist deshalb wichtig.

So genannte Antihistaminika schwächen die Wirkung des Histamins ab und befreien weitgehend von den lästigen Symptomen des Heuschnupfens. Sie müssen so lange verabreicht werden, bis die Pollen, welche die Allergie auslösen, nicht mehr fliegen. Das kann mehrere Wochen bis Monate nötig sein.


Tipp:

Wenn Sie sich länger im Freien aufgehalten haben, sollten Sie abends Ihre
Haare waschen, weil sich die Pollen in ihnen festhalten können und Sie sie sonst während des Schlafs einatmen.

Eine Möglichkeit, das Problem ursächlich in den Griff zu bekommen, ist der Versuch einer Hyposensibilisierungsbehandlung. Ob dies im Einzelfall für Sie in Frage kommen kann, klären Sie bitte mit Ihrem (Haut-)Arzt, der diese Behandlung durchführt.

Wie heißt es doch?     „... fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!"



Ihr Apotheker Berthold Krug



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